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DER ISLAM IST EINE SACHE UND DIE MUSLIME EINE ANDERE

“Beurteile die Muslime nicht die du kennst
über den Islam und urteile nicht über den
Islam über die Muslime die du kennst.”

Da ich von so vielen Kritikern höre, die sich entweder nicht die Zeit nehmen meinen Blog zu lesen, oder einfach die Unterscheidung zwischen Islam und Muslimen nicht verstehen, hielt ich da für das Beste, alles zusammen zu bringen, was man über den Islam sagen kann.

Der Islam ist eine Ideologie – eine Reihe von Ideen. Es wird nicht definiert von dem was ein Muslim will, sondern von dem, was es ist. Keine Ideologie steht über der Kritik. Besonders solche nicht, die explizit die politische und soziale Vorherrschaft über jeden Menschen auf diesem Planeten anstrebt. Es hat auch keinen Anspruch auf Menschenrechte, wie sie für Einzelpersonen gelten.

Muslime sind Individuen. Ich bin überzeugt, dass kein Muslim allein aufgrund seines Status als Muslim irgendwo anders auf der Welt verletzt, belästigt, stereotypisiert oder schlecht behandelt werden sollte.

Als eine Ideologie, hat der Islam aber nicht unbedingt den Anspruch auf den gleichen Respekt und die gleiche Akzeptanz. Ideen tragen nicht das gleiche moralische Gewicht. Die Gefühle oder die Anzahl derer die glauben, macht die Idee nicht wahr oder gut. Schlechte Ideen sollten in Frage gestellt werden, bevor sie schlimme Folgen haben.

Der Islam ist nicht einfach ein Glaube an Gott. Der Islam ist ein Wort, das Unterwerfung bedeutet. Der Islam ist eine Reihe von Regeln, die eine soziale Hierarchie definieren, in der Muslime sich Allah unterwerfen, Frauen sich Männern unterwerfen und alle nicht-Muslime sich der islamischen Herrschaft unterwerfen.

Da wir nicht in einem muslimischen Land leben, wo Zensur, Einschüchterung und rohe Gewalt schamlos eingesetzt werden, um den Islam vor intellektueller Analyse zu schützen, können wir unser Recht, über die Vorzüge des islamischen Wertesystems gegen den westlichen Humanismus zu debattieren, offen ausüben.

Sind Männer Frauen wirklich überlegen, wie der Koran sagt? Sind Frauen intellektuell unterlegen, wie Mohammed es gelehrt hat? Schafft das koranische Propagandamaterial, das Menschen anderer Religionen inmitten zufälliger Gewaltaufrufe verflucht, wirklich ein besseres soziales Umfeld? Ist es richtig, Frauen als Sexsklaven zu behalten, nur weil der Quran das propagiert? Müssen Atheisten und Homosexuelle zwischen der Schlinge und dem Glauben an Allah wählen?

Ja, es gibt Muslime, die diese Aspekte der islamischen Theologie in Frage stellen und sogar ablehnen, aber das ändert nichts an dem, was der Islam in seinem Kern und seinen Urtexten darüber sagt.

Verwechselt die Ideologie nicht mit dem Individuum. Zieht keine Schlüsse über den Islam basierend auf die Muslime die ihr kennt, sein es gewaltbereite oder gemäßigte Muslime.

Der Islam muss auf der Grundlage dessen verstanden werden, was er im Koran, Hadith und Sira (Biographie Mohammeds) objektiv dargestellt hat.

Aus dem gleichen Grund dürft ihr keine Schlüsse über die Muslime in eurem Leben, basierend auf der wahren Natur des Islam ziehen. Wie jede andere Gruppe denken nicht alle Muslime gleich. Selbst wenn es keinen gemäßigten Islam gibt, heißt das nicht, dass es keine muslimischen Gemäßigten gibt.

Wenn Jahre des Dialogs und der Untersuchung mich etwas gelehrt haben, dann haben die meisten Muslime unabhängig von ihrem starken Selbstvertrauen ein oberflächliches Verständnis ihrer Religion, ich war auch mal so. Einige sind säkular und nur sehr wenige haben die Wahl getroffen, texttreue Muslime zu sein. Wie bei allen Religionen gibt es sehr unterschiedliche Schweregrade, mit denen die Lehren des Islam aufgenommen werden.

Muslime als Individuen können wählen, wie viel sie von ihrer Religion praktizieren wollen. Zum Beispiel sind viele Muslime im Westen nicht damit einverstanden, das Gliedmaßen wegen Diebstahl amputiert werden sollen, obwohl es eindeutig im Koran vorgeschrieben ist. Die meisten entscheiden sich einfach das zu ignorieren oder lassen es einfach weg, was mit ihren moralischen Vorlieben kollidiert.

Die Muslime die ihr kennt, sind keine Terroristen. Mehr als wahrscheinlich sind deren Interessen im Leben ähnlich wie bei euch und sie haben die gleichen Ambitionen für ihre Kinder wie nicht- Muslime. Sie sollten also nicht wegen ihrer Religion gemieden, misshandelt oder respektlos behandelt werden. Ihr Eigentum sollte nicht missbraucht werden usw.

Ein Individuum anhand seiner Gruppenidentität oder der vermuteten Gruppenidentität zu beurteilen, ist nicht nur unethisch, sondern auch völlig irrational, da die Gruppenidentität nichts über eine Person offenbart. Jeder Einzelne sollte nur nach seinen eigenen Worten und Taten beurteilt werden.

Daher mein bescheidener at:

Daher mein bescheidener Rat: Behandelt die Ideologie mit Vorsicht. Behandle den Muslim mit Freundlichkeit, als Individuum.

Beurteile den Islam nicht durch die Muslime die du kennst, und beurteile nicht die Muslime, die du vom Islam kennst.

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