ÜBER MUSLIME UND ISLAM

Beurteilt den Islam nicht nach den Muslimen, die Ihr kennt, und beurteilt die Muslim, die Ihr kennt, nicht nach dem Islam. Der Islam ist eine Ideologie – eine Reihe von Ideen. Es wird nicht durch das definiert, was ein Muslim will, sondern durch das, was es ist. Der Islam steht nicht über der Kritik. Es hat auch keinen Anspruch auf Menschenrechte, die für Einzelpersonen gelten. Als Ideologie hat der Islam nicht unbedingt das Recht auf gleichen Respekt und gleiche Akzeptanz, wie es Menschen haben. Ideen haben nicht das gleiche moralische Gewicht.

Die Gefühle oder die Anzahl derer, die glauben, machen die Idee nicht wahr oder gut. Schlechte Ideen sollten in Frage gestellt werden, bevor sie schlechte Konsequenzen haben. Der Islam ist nicht einfach ein Glaube an Gott. Der Islam ist ein Wort, das Unterwerfung(Taslima) bedeutet. Der Islam ist eine Reihe von Regeln, die eine soziale Hierarchie definieren, in der sich Muslime Allah und der islamischen Herrschaft unterwerfen(müssen). Verwechselt die Ideologie nicht mit dem Individuum. Zieht keine Schlussfolgerungen über den Islam, die auf den Muslimen beruhen, die Ihr kennt, gleich welcher Sekte oder wie moderat oder konsequent sie sein mögen.

Der Islam muss auf der Grundlage dessen verstanden werden, was er ist, wie es objektiv im Koran, in der Hadithliteratur und in der Sira (Biographie Mohammeds) dargestellt wird. Zieht aus dem gleichen Grund keine Schlussfolgerungen über die Muslime in Eurem Leben, denen ihr begegnet. Wie jede andere Gruppe denken nicht alle Muslime gleich. Selbst wenn es keinen gemäßigten Islam gibt, bedeutet dies nicht, dass es keine muslimischen Gemäßigten gibt.

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