MYTHOS: DER ISLAM SPRICHT DEN FRAUEN EINEN HOHEN RANG ZU

 

 

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MYTHOS: DER ISLAM SPRICHT DEN FRAUEN EINEN HOHEN RANG ZU

Der Mythos:
“Der Koran stellt Männer und Frauen vor Allah und voreinander auf die gleiche Grundlage. Frauen sind nach islamischem Recht gleichberechtigt.”

Der Faktencheck:
Der Quran sagt, dass Männer und Frauen von Allah gleich gerichtet werden. Dies bedeutet aber nicht, dass sie gleiche Rechte und Rollen haben oder nach denselben Maßstäben beurteilt werden.

Devote Muslime weisen gern darauf hin, der Quran sei nicht frauenfeindlich, sondern im Gegenteil frauenfreundlich. Islamische Gelehrte verweisen als Verteidigung auf jene Quranverse hin, nach denen Mann und Frau gegenseitig rücksichtsvoll, liebevoll und gut zueinander sein sollen (z. B. Sure 30,21: “Und es gehört zu Seinen Zeichen, daß Er euch aus euch selbst Gattinnen erschaffen hat, damit ihr bei ihnen Ruhe findet; und Er hat Zuneigung und Barmherzigkeit zwischen euch gesetzt. Darin sind wahrlich Zeichen für Leute, die nachdenken.”), desweiteren bestehen sie sogar darauf, dass viele quranische Vorschriften eine deutliche Verbesserung gegenüber den damaligen angeblich “sehr brutalen, heidnischen vor- islamischen Traditionen” darstellten. So verbot der Quran, Sklavinnen zur Prostitution zu zwingen, nicht mehr als vier Frauen zu ehelichen und den Brauch, neugeborene Mädchen lebendig zu begraben.

Daher zitieren Muslime gerne die Sure 33, Vers 35 und Sure 3, Vers 195, um zu untermauern, dass der Quran eine faire Behandlung gegenüber Frauen fördert.

“Gewiß, muslimische Männer und muslimische Frauen, gläubige Männer und gläubige Frauen, ergebene Männer und ergebene Frauen, wahrhaftige Männer und wahrhaftige Frauen, standhafte Männer und standhafte Frauen, demütige Männer und demütige Frauen, Almosen gebende Männer und Almosen gebende Frauen, fastende Männer und fastende Frauen, Männer, die ihre Scham hüten und Frauen, die (ihre Scham) hüten, und Allahs viel gedenkende Männer und gedenkende Frauen – für (all) sie hat Allah Vergebung und großartigen Lohn bereitet.”(Sure 33:35)

“Da erhörte sie ihr Herr: „Ich lasse kein Werk eines (Gutes) Tuenden von euch verlorengehen, sei es von Mann oder Frau; die einen von euch sind von den anderen. Denen also, die ausgewandert und aus ihren Wohnstätten vertrieben worden sind und denen auf Meinem Weg Leid zugefügt worden ist, und die gekämpft haben und getötet worden sind, werde Ich ganz gewiß ihre bösen Taten tilgen und sie ganz gewiß in Gärten eingehen lassen, durcheilt von Bächen, als Belohnung von Allah.“ Und Allah – bei Ihm ist die schöne Belohnung.”(Sure 3: 195)

Der Leser wird bemerkt haben, dass  diese “Gleichbehandlung” ausschließlich nur für gottesdienstliche Handlungen gilt. Wer sich aber näher mit der Stellung der Frau im Islam beschäftigt, wird feststellen, dass die muslimische Frau auf allen Gebieten im Islam Nachteile erfährt und weit weg von dem ist, was fortschrittliche Gesellschaften unter “Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau verstehen.

Es gibt im Quran, im Leben Mohammeds oder in der islamischen Jurisprudenz keine Unklarheiten in Bezug auf die Minderwertigkeit von Frauen gegenüber Männern, trotz der Bemühungen moderner islamischer Apologeten, Islamversteher und Islamfreunde, die Faktenlage im westlichen Stil aus Fetzen und Versfragmenten zu retten, die historisch keine solchen progressiven Interpretationen rechtfertigen.

Nach den militärischen Eroberungen verteilte Mohammed gefangene Frauen als Kriegsbeute an seine Gefolgsleute (Sahaba).  Es gibt historische Aussprüche aus der zweitwichtigsten Quelle des sunnitischen Islam, der Hadithliteratur, dass Mohammed die Vergewaltigung von weiblichen Kriegsgefangenen erlaubte Kapitel: Umgang mit (Kriegs)Gefangenen und Hadith 3433- Das Buch der Heirat

“Und (verboten sind euch) von den Frauen die verheirateten, außer denjenigen, die eure rechte Hand(Sklaven) besitzt. (Dies gilt) als Allahs Vorschrift für euch. Erlaubt ist euch, was darüber hinausgeht, (nämlich) daß ihr mit eurem Besitz (Frauen) begehrt zur Ehe und nicht zur Hurerei (Frauen). Welche von ihnen ihr dann genossen habt, denen gebt ihren Lohn als Pflichtteil. Es liegt aber keine Sünde für euch darin, daß ihr, nachdem der Pflichtteil (festgelegt) ist, (darüberhinausgehend) euch miteinander einigt. Gewiß, Allah ist Allwissend und Allweise.”(Sure 4: 24)

Gefangene Frauen wurden von den Gefolgsleuten Mohammeds, die ihre Ehemänner und Brüder töteten, zu (Sex)Sklaven gemacht. Mit diesen Frauen musste keine Ehe eingegangen werden, da sie zum Eigentum des muslimischen Herren übergingen. Es gibt vier quranische Verse, in denen “Allah” klarstellt, dass ein muslimischer Gebieter vollen sexuellen Zugang zu seinen Sklavinnen hat, aber es gibt keinen, der Vergewaltigung verbietet.

Der Quran gibt muslimischen Männern die Erlaubnis, ihre Frauen wegen Ungehorsams zu schlagen.

“Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß.” (Sure 4: 34)

Die Verse sagen eindeutig, dass Ehemänner „einen Grad über“ ihren Frauen stehen.

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Desweiteren behauptet der Islam, dass Frauen intellektuell den Männern unterlegen sind und dass sie die Mehrheit der Bewohner der Hölle ausmachen. Muslimische Apologeten werden versuchen, diesen Vers abzudämpfen, indem sie behaupten werden, dass der Mann seine Ehegattin nur “milde” anfassen darf oder sie nur da schlagen darf, wo sie garantiert keinen “Schaden” davontragen wird. Der neuste Trend geht in Richtung Begriffsverdrehung, wo das arabische Wort für Schlagen Idribuhunna”, plötzlich etwas anderes bedeutet. Siehe die Großmeister der Apologie: Die Quraniten -Erlaubt der Koran Frauen zu schlagen?

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BILD: Der muslimische Ehemann hat das Recht seine Frau mit Schlägen zu Maßregeln, wenn er “befürchtet”, dass sie ihm ungehorsam ist.

Nach der islamischen Jurisprudenz kann sich nur ein Mann von seiner Frau scheiden lassen. Wenn er dies zweimal getan hat, und er sie dann wieder heiraten möchte,(was für ein absurdes Szenarium), muss sie zuerst Sex mit einem anderen Mann haben, um wieder von ihrem vorherigen Mann zurückgenommen werden zu können. Männer sind von einer solchen Erniedrigung befreit. Frauen können sich nicht von ihren Ehemännern scheiden lassen, es sei denn es liegen “schwerwiegende Gründe” vor, die eine Scheidung rechtfertigen, wie:

  • Der Mann wird ein Kafir (Ungläubig)
  • Kann keine Kinder zeugen
  • Versorgt seine Frau nicht

Muslimische Frauen können nicht wie muslimische Männer heiraten, wen sie wollen. Ihr Ehemann kann bis zu 3 weitere Frauen heiraten und unendlich viele Zeitehen (Mutaah und Misyar Ehen) neben seiner Ehe eingehen. Er darf Jüdinnen und Christinnen heiraten, die Frau nicht. Die Regeln werden von der Zugehörigkeit der Sekte (Shia oder Sunni) bestimmt.

Screenshot 2019-11-17 at 11.59.19.pngBILD: Indonesisch muslimische Familie demonstriert Stolz das islamische Patriarchat.

Gleichzeitig kann ein Muslim auch bei Kriegsfall Frauen zu Sexkonkubinen machen, wie die ISIS eindringlich demonstriert hat. Über 20.000 kurdisch yazidische Frauen wurden vom IS in die quranisch legitimierte Sexsklaverei verschleppt. Yazidi Frauen: Sklaven des IS (YouTube)

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BILD: Kurdisch- Yazidische Frauen als Kriegsbeute des IS – Irak

Frauen müssen ihren Ehemännern jederzeit sexuell zur Verfügung stehen und dürfen den Ehemann nicht abweisen.

“Eure Frauen sind euch ein Saatfeld/Acker. So kommt zu eurem Saatfeld, wann und wie ihr wollt. Doch schickt (Gutes) für euch selbst voraus. Und fürchtet Allah und wißt, daß ihr Ihm begegnen werdet. Und verkünde den Gläubigen frohe Botschaft.” (Sure 2: 223)

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Auch erben muslimische Frauen Eigentum nicht zu gleichen Teilen wie Männer. (Dies ist in sofern etwas ironisch, da der Islam seine Existenz dem Reichtum von Mohammeds erster Frau Khadija verdankt, der ansonsten nichts von ihr übernommen hätte, da sie zwei Brüder und ihr erster Ehemann drei Söhne hatte.)

Das Zeugnis einer Frau vor Gericht ist laut Quran nur die Hälfte des Zeugnisses eines Mannes wert. Sie muss auch, um ihre Aussage glaubhaft zu machen, eine weitere Frau einbestellen, die ihre Aussage bestätigt. Die selbe Prozedur, wird nicht vom Mann verlangt.

“O die ihr glaubt, wenn ihr auf eine festgesetzte Frist, einer vom anderen, eine Geldschuld aufnehmt, dann schreibt es auf. Und ein Schreiber soll (es) für euch gerecht aufschreiben. Und kein Schreiber soll sich weigern zu schreiben, so wie Allah (es) ihn gelehrt hat. So soll er denn schreiben, und diktieren soll der Schuldner, und er soll Allah, seinen Herrn, fürchten und nichts davon schmälern. Wenn aber der Schuldner töricht oder schwach ist oder unfähig, selbst zu diktieren, so soll sein Sachwalter (es) gerecht diktieren. Und bringt zwei Männer von euch als Zeugen. Wenn es keine zwei Männer sein (können), dann sollen es ein Mann und zwei Frauen sein, mit denen als Zeugen ihr zufrieden seid, – damit, wenn eine von beiden sich irrt, eine die andere erinnere…..(Sure 2: 282)

 

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BILD: “Sharia Gericht” in Großbritannien.

Im Gegensatz zu einem Mann muss eine muslimische Frau sich von Kopf bis zu den Knöcheln bedecken. Ihr ganzer Körper gilt nach der islamischen Rechtslehre als “Aura”, als “verlockende Erscheinung”, während der Mann sich nur vom Bauchnabel bis zum Knie bedecken muss.

Wenn eine Frau nachweisen will, dass sie vergewaltigt wurde, müssen laut der Scharia vier männliche Zeugen ihren Bericht bestätigen. Andernfalls kann sie eingesperrt oder zu Tode gesteinigt werden, weil sie „Ehebruch“ gestanden hat. Auch hier sieht man die ganze Absurdität der islamischen Gesetze gegenüber der Frau. Man möge sich das mal in der Realität vorstellen: Vier Männer sehen der Vergewaltigung zu(statt einzugreifen). Drei Männer sehen eine Vergewaltigung, aber deren Aussage wird nicht akzeptiert, weil der vierte Zeuge gefehlt hat. Dieser theologische Unsinn wird auch von vielen muslimischen Frauen als ausgesprochene “tiefe Weisheit” Allahs verkauft…

Angesichts all dessen ist es eine ziemliche Herausforderung zu behaupten, dass Männer und Frauen unter dem Islam “gleichgestellt” sind, basierend auf obskuren theologischen Analogien oder Vergleichen. Dies ist ein völlig neuer Trick, der für den modernen Geschmack entwickelt wurde und der der Realität des islamischen Rechts und der Geschichte stark widerspricht. Viele westliche Medienanstalten eilen zur Rettung der ungerechten islamischen Theologie gegenüber der Frau herbei. Der DEUTSCHLANDFUNK ist solch ein Medium, dass dem Islam eine ungeheure positive Aufmerksamkeit schenkt. Als wäre der Deutschlandfunk eine Zweigstelle der Theologieschule der apologetischen Quraniten, einer Sekte, die sich in akrobatischen Sprachverbiegungen übt, um die beschämenden und frauenverachtenden Quranverse in die Gegenwart zu retten, lassen sie nicht anerkannte “islamische Theologen” und solche “islamischen Fachexperten” zu Wort kommen, die eine apologetische Haltung zum Quran pflegen. Der Deutschlandfunk hat unzählige apologetische Artikel veröffentlicht, um den von den Muslimen veröffentlichten apologetischen Unsinn zu unterstützen:

Weiter zum Deutschlandfunk, der unzählige apologetische Artikel über den Islam publiziert:

“Der Koran erklärt” (DEUTSCHLANDFUNK)

 

 

 

4 thoughts on “MYTHOS: DER ISLAM SPRICHT DEN FRAUEN EINEN HOHEN RANG ZU

  1. Hi Kian,

    schön das es hier nun einen Ausweichmöglichkeit gibt, wenn Facebook zickt! Ich lese immer gerne von dir und hab deine Posts auf Facebook schon vermisst! 🙂

    Gruß Eric

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