WARUM ICH DEN ISLAM VERLASSEN HABE – EIN BEISPIEL

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WARUM ICH DEN ISLAM VERLASSEN HABE – EIN BEISPIEL

Ich werde oft von vielen Seiten gefragt, warum ich den Islam verlassen habe. So absurd es auch sein mag, manche Muslime können sich nicht einmal vorstellen, dass der Islam nur eine von vielen Optionen im Leben sein kann. Sie denken eher, dass diejenigen, die den Islam verlassen, als jüdische Agenten bezahlt, fungieren, als dass sie akzeptieren, dass die Menschen sich die Freiheit genommen haben, darüber nachzudenken, ob sie  weiter in dieser Religion verharren wollen. Einige kommen zu dem Schluß, dass diese Religion nichts für sie bedeutet oder nichts mehr für sie ist.

Ich möchte daher ein paar wesentliche Gründe angeben, warum der Islam keine Religion mehr für mich ist. Dabei möchte ich eine Geschichte aus dem Quran vorstellen, die so absurd, so pervers und so voller falscher moralischer Lehren ist, dass ich genau diese Geschichte als Gegenstand nehmen möchte, um zu veranschaulichen, warum ich unter anderem den Islam verlassen habe.

Bis vor ein paar Jahren war ich der Meinung, dass mein Glaube an den Islam nicht auf blinder Nachahmung beruhte, sondern das Ergebnis jahrelanger Nachforschungen und Untersuchungen war. Die Tatsache, dass ich viele Bücher über den Islam gelesen hatte, die von Menschen geschrieben wurden, deren Gedanken ich befürwortete und die ich Theosophisch vertiefte, und die sich in meiner Komfortzone befanden, unterstrich meine Überzeugung, dass ich die Wahrheit gefunden hatte. Alle meine voreingenommenen Forschungen bestätigten meinen Glauben. Genau wie andere Muslime habe ich geglaubt, dass man zur Quelle gehen muss, um etwas über das Wesen des Islam zu lernen. Natürlich ist die Quelle des Islam der Quran und die Bücher, die von den muslimischen Gelehrten geschrieben wurden. Daher musste ich nicht woanders suchen, um die Wahrheit zu finden, da ich davon überzeugt war, dass ich sie bereits gefunden habe. Muslime sagen gerne: “Talabe ilm ba’d az wossule ma’loom mazmoom”, “Die Suche nach Wissen, nachdem man es erlangt hat, ist töricht.”

Das ist natürlich eine absurde Positionierung. Was ist, wenn wir die Wahrheit über einen dieser gefährlichen Kulte erfahren wollen? Ist es genug, sich nur auf das zu verlassen, was der Kultführer und seine verblendeten und devoten Anhänger sagen? Wäre es nicht klug, unsere Forschung zu erweitern und herauszufinden, was andere Menschen über sie zu sagen haben? Zur Quelle zu gehen ist im wissenschaftlichen Angelegenheiten sinnvoll, weil Wissenschaftler keine „Gläubigen“ sind. Sie sagen nichts aus blinden Glauben heraus. Wissenschaftler machen eine kritische Analyse der Beweise. Diese Vorgehensweise unterscheidet sich sehr von einem religiösen Ansatz.

Ich nehme an, es war meine Bekanntschaft mit den westlichen humanistischen Werten, mit dem Freidenkertum, die mich sensibler gemacht und meinen Appetit auf das Freidenken geweckt hat. Als ich dann den Quran erneut zum Gegenstand meiner Untersuchungen machte, stieß ich auf Verbote/Gebote, die nicht mehr mit meinen neu entdeckten humanistischen Werten im Einklang standen. Ich war ehrlich gesagt verzweifelt und fühlte mich sehr unwohl, als ich Anfing die quranischen Geschichten im Licht der Vernunft zu untersuchen.

Einer der absurdesten Geschichten des Quran, ist die Begegnung zwischen Moses und einer mystischen Gestalt namens “Khidir”. In der Sure al Kahf(Die Höhle) werden in Vers 80 bis 82, die Beweggründe dieser ominösen Gestalt Khidir von “Allah” erklärt.(1)

Diese eine Geschichte genügt schon, um den ganzen Quran ad absurdum zu führen. Was aber geschieht in dieser Geschichte?
Moses macht sich auf eine lange “spirituelle Reise” um einen Menschen zu finden, der mehr Wissen bekommen hat, als er selbst.
Auf diesem weg begegnet er einer mysteriösen Gestalt, namens “Khidir.”(2 -3) Die ganze Geschichte war damals eine großartige und spannende Lektion für mich gewesen, während ich hier darlegen möchte, warum ich diese Geschichte heute als eine die meist verstörendste Geschichte des Quran betrachten muss:

Moses begegnet also Khidir. Nach dem Quran, hatte Allah Khidir entsandt, den Propheten Moses durch drei Ereignisse zu belehren, die während der Reise von Moses und Khidir stattfinden sollten. Khidir zögerte aber mit Moses zu reisen, denn er glaubte, Moses würde nicht genug Geduld aufbringen, um die baldigen Ereignisse zu durchschauen und daraus zu lernen. Aber Moses war in der Lage, Khidir(4) zu überzeugen, dass er gewillt war, zu lernen und so machten sie sich auf den Weg.

Jetzt passieren 3 folgende Ereignisse auf dieser Reise:

1. Bei dem ersten Ereignis waren Khidir und Moses an Bord eines Schiffes, als Khidir ein Loch in das Schiff bohrte, worauf es begann zu sinken und nicht weiter segeln konnte. Moses war entsetzt und bezeichnete diese Tat als bösartig. Khidir erinnert aber Moses daran, dass er zugestimmt hatte, Geduld zu üben und keine Fragen zu stellen. Moses bestätigte sein Versprechen und sie setzten ihre Reise fort.

2. Der Quran berichtet dann, dass sie an einem Jungen vorbei kamen und Khidir tötete ihn. Moses war schockiert, und vergaß sein Versprechen und intervenierte wieder. Khidir erinnerte Moses wieder an sein Versprechen und so gingen sie weiter.

3. Schließlich kamen sie zu einer Stadt und baten die Menschen um Nahrung, da sie von der langen Reise erschöpft waren. Die Menschen weigerten sich und anstatt die Stadt zu verlassen, baute Khidir eine eingestürzte Mauer wieder auf, die zerfallen war. Moses konnte nicht verstehen, warum er eine Dienstleistung verrichte, die ihm niemand bezahlen würde und schon garnicht jene Menschen, die so Gastunfreundlich waren. Dann teilte Khidir Moses(5) mit, dass das Ende ihrer gemeinsamen Reise gekommen war, aber Khidir wollte ihm noch die Gründe erklären, warum er in den drei Situationen so gehandelt hatte.

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BILD: Grafische Darstellung von Khidir und Moses

Die Erklärungen sind so absurd, ja so lächerlich, dass man sich nur Fragen muss, wie Muslime solchen Unfug überhaupt nur für einen Moment aufrichtig glauben können.

DIE ERKLÄRUNG:

1. Khidir fügte dem Schiff einen geringen Schaden zu, um es vor größerem Schaden zu bewahren. Es gab nämlich einen König, der sich aufmachte um seetüchtige Schiffe zu beschlagnahmen. Die Bedeutung dieser Aktion, so die islamischen Gelehrten war, anstatt ihr Schiff, ihren Lebensunterhalt und möglicherweise ihre Leben zu verlieren, brauchten die Fischer später nur den Schaden zu reparieren. Das wars.

2. Was das Leben des Jungen betraf, so tötete Khidir den Jungen, denn wenn er größer geworden wäre, hätte er seine Eltern mit seinen “Sünden” und Taten des Ungehorsams “überlastet”, daher beabsichtigte Allah, ihn durch ein “frommes”, gutes Kind zu ersetzen.

3. Bei dem letzten Ereignis hat Khidir die Mauer wieder aufgebaut, weil Gott ihm dies befohlen hatte. Neben der Mauer lag nämlich ein Schatz begraben, der zwei Waisenkindern gehörte. Allah wollte, dass er verborgen blieb, bis sie erwachsen waren und ihren Schatz ohne Furcht vor Belästigung oder Diebstahl bergen konnten, alles weil ihr Vater ein rechtschaffener Mann gewesen war…

EINWÄNDE:

Klingt die Geschichte nicht absurd und völlig extremistisch, dazu völlig ohne echten moralischen Wert?

Zu Punkt 1: Statt das Schiff seeuntüchtig zu machen, hätte Khidir das Boot vor dem König verstecken können. Noch absurder ist es, dass Khidir wohl offensichtlich wie ein Hooligan vorgeht, indem er einfach ohne Absprache ein Schiff beschädigt und seine Mannschaft vor vollendeten Tatsachen stellt. Warum sollten fremde Menschen der Zerstörung ihrer Einkommensquelle zustimmen und das auch noch durch einen völlig fremden Menschen? Warum sollten sie einem fremden Menschen glauben schenken, dass dieser dubiose König jetzt ausgerechnet hinter ihnen her ist? Und wenn die Prüfung Moses galt, warum werden dann die Schiffer mit einbezogen? Diese Geschichte klingt so unrealistisch, dass sie nur erfunden sein kann.

Zu Punkt 2: Die zweite Prüfung ist grauenvoll und absolut ohne Moral. Hier wird ein Kind von Khidir getötet, dass völlig UNSCHULDIG ist. Khidir ermordet dieses Kind aufgrund zukünftiger “Sünden” und “Verfehlungen(was immer es auch gewesen sein mag und das Allah in der Zukunft gesehen haben will, es kann unmöglich die Ermordung eines Kindes rechtfertigen.) Diese Tat hat mehrere schlechte Botschaften:

1. Kinder, die sich nicht an den Islam halten, sind schlechte Kinder.(Einschüchterungslehre)
2. Schlechte Muslime sind Menschen, die durchaus den Tod verdienen(auch Kinder)
3. Kinder, die sich nicht Gottgehorsam verhalten, verdienen keine Geduld, Unterstützung oder die Korrektur durch ihre Eltern. Die Botschaft dieser Ermordung ist: Wir entledigen uns dieses Kindes, und ersetzen es durch ein gehorsames “gottesfürchtiges” Kind. (Glaube vs Unglaube)
4. Muslime könnten sich an dieser Tat von Khidir ein Beispiel nehmen und sich ihrer Kinder durch Mord entledigen oder durch Verstoßen ihrer Kinder.
Was für eine gefährliche Botschaft, was für eine groteske Moralvorstellung…

Zu Punkt 3: Man wird von Allah belohnt, wenn man ein devoter Muslim ist. Im Umkehrschluss bedeutet dies, das Hindu Waisenkinder, christlich erzogene Waisenkinder oder jüdische Waisenkinder, niemals dieses explizite Recht genießen werden, weil sie der falschen Religion angehören. Warum sollten außerdem Menschen zwei Reisenden so grob die Versorgung verwehren? Wer hat den Schatz da gelagert und was soll die moralische Botschaft hinter dem Aufbau einer Mauer sein und wie werden die Kinder später dann von diesem Schatz erfahren? Wenn der vater rechtschaffen ist, warum hat Khidir nicht den Schatz ausgegraben und sie dem Vater übergeben? Dieser Teil macht absolut keinen Sinn.

Moses reagiert bezüglich aller drei Ereignisse ganz natürlich und wie ein Mensch mit Gewissen, er echauffiert und protestiert gegen diese grausame Tat, weshalb Khidir ihn erneut dafür rügt. Aber auch hier steckt der Fehler im Detail. Die Botschaft die Moses(und die Muslime)daraus entnehmen sollen, ist BLINDER GEHORSAM.
“Frag nicht, Zweifel nicht, Gehorche, wir Wissen alles besser.”

Welcher gesunde Mensch, würde bei diesen drei Situationen daneben stehen und sich völlig einem fremden Menschen ausliefern, der dazu absolut nicht im Moment seiner Handlungen bereit ist, sich zu erklären? Wären wir heute mit solch einen Menschen konfrontiert, wer würde ihn nicht von der Beschädigung eines Schiffes abhalten, oder bei dem Versuch einen Jungen zu ermorden?

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BILD: Khidir in der persischen Miniaturzeichnung

OFFENE FRAGEN:

Kann eine solche Person(Khidir) wirklich ein Botschafter Gottes und ein Morallehrer für alle Generationen danach sein? Gab es nicht einen würdigeren Mann mit moralischer und besserer ethischer Stärke, der Moses hätte viel effektiver Testen können, als auf so lächerliche aber auch auf so brutale Weise?

Der Quran ist voll von solchen unerhörten Geschichten und Versen, die für mich ein klarer Beweis dafür sind, dass Mohammed kein Prophet, sondern ein Kultführer war. Menschen zu zwingen, bei der Tötung eines Kindes beizuwohnen und nicht zu intervenieren, ist barbarisch und unmoralisch. Das ist eine schlechte quranische Moral! Kann man wirklich Mohammed trauen, wenn er solche Geschichten vorbringt? Die Menschen glaubten ihn und sie wiederholten diese Märchen für die folgenden Generationen und gaben sie an die nächsten weiter. In dieser Atmosphäre der Lügen wurden islamische Philosophen und Schriftsteller geboren, die anfingen diese absurden Geschichten auszuarbeiten, zu verschönern und glaubwürdig zu machen. Aber wenn du zum Kern dieser Religion gehst, wenn du den Quran außerhalb deines Gedankengefängnis liest, und das mit den Hadith abgleichst, sieht man, dass sie nichts als reiner Unsinn sind.

Nichts ist schwieriger loszuwerden als die tiefverwurzelte Religion. Dies ist wirklich das stärkste Betäubungsmittel, wenn es einem Menschen von Kindheit an verabreicht wird. Doch wenn Intelligenz und Verstandeskraft sich durchsetzen, kann man dieses lächerliche Buch einfach nicht mehr als “göttlich inspiriert” akzeptieren. Deshalb versuchten sie solchen Qurangeschichten, esoterische Bedeutungen beizumessen, um völlig bedeutungslose Verse, bedeutungsvoll zu machen.

Deshalb haben wir auch so viele “Islams.” Der eine strebt danach, den irren Lehren des Qurans mystische Bedeutungen und jenseitige Bedeutungen zuzuweisen, wie dies von den Sufis behauptet wird, und der andere lehnt jede Interpretation dieser Verse ab, die über ihre wörtliche Bedeutung hinausgeht, wie es von der Mehrheit der Muslime praktiziert wird. Und natürlich gibt es eine Vielzahl von Sekten zwischen diesen beiden Extremen, von denen jede den Quran nach ihren eigenen Launen interpretiert, jede andere zum Abtrünnigen oder Ketzer macht und ständig untereinander Krieg führen, um ihre eigene “richtige” Version vom Islam zu erzwingen den sie den “reinen Islam” nennen. Der Ursprungsislam ist jedoch nicht das, was seine islamischen Philosophen und Mystiker aus dieser Ideologie gemacht haben, sondern das, was im Quran steht, und das ist der Islam der grotesken Dogmen und einer sehr niederen Gewalt. Der wirkliche Islam ist der Islam, der Frauen als Bürger zweiter Klasse missbraucht, den Männern erlaubt, ihre Frauen zu schlagen, der den religiösen Minderheiten eine Sondersteuer auferlegt und der kein nettes Wort gegenüber Nicht- Muslime verliert.

Meine Ablehnung des Islam beruht daher nicht auf den schlechten Taten der Muslime, sondern auf den schlechten Lehren seines heiligen Buches und auf den schlechten Taten seines Gründers. Viele Grausamkeiten und abscheuliche Gewaltakte, die von *RDF- Anhänger im Laufe der Jahrhunderte begangen wurden, wurden vom Quran und der Sunna (den Beispielen des Propheten) inspiriert. Deshalb verurteile ich den ISLAM für die schlechten Dinge, die Muslime tun. Jeder Versuch, den Islam zu humanisieren, ist Zeitverschwendung. Das Hindernis für jede Reform ist der Quran selbst. Der Klassenfeind ist die *RDF- Ideologie und das ist das Ziel meiner Rede. Ich mache das, obwohl ich weiß, dass ich zum Magneten des Hasses fanatischer Muslime werde und mein eigenes Leben dadurch in Gefahr bringen könnte. Das zurückdrängen der RDF- Ideologie bedeutet die Wiederherstellung des Friedens zwischen Menschlichkeit und Zivilität und Wohlstand in der muslimischen Welt.

RDF(Religion des Friedens)

Quellen:

  1. Sure al Kahf(Die Höhle) Vers 80 bis 82
  2. Khidir aus der schiitischen Perspektive – Englisch
  3. Khidir aus der sunnitischen Perspektive – Englisch
  4. Khidir Wikipedia – Deutsch
  5. YouTube Geschichte von Khidir und Moses Teil 1 – Deutsch

 

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