OFFENBARUNGEN ZUR RECHTEN ZEIT

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OFFENBARUNGEN ZUR RECHTEN ZEIT

Für ein Buch, das behauptet, von Gott zu sein, das ungeschaffene Wort Allahs, das von den sieben Himmeln vor der Entstehung des Universums kommt, scheint es seltsamerweise recht bequem zu Mohammeds Rettung zu kommen, wenn sich Mohammed in Bedrängnis befindet und zwar von seinen Eheproblemen, bis hin zu Sondergenehmigungen und moralischen Rechtfertigungen, um seine persönlichen Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen.

Vor allem müssen wir uns daran erinnern, dass der Koran zeitlos und unerschaffen ist. Es wurde von Allah in vollem Umfang aus den dem höchsten Himmel in die “Lawhil Mahfoodh” (sorgfältig bewahrten Tafeln) offenbart, lange vor der Erschaffung des Universums. Zu behaupten, dass der Koran von einem Menschen geschaffen wurde, ist eine große Sünde und könnte einen Menschen aus dem Islam werfen.

Die Ahle Shia und die Ahl al-Sunna sind sich einig, dass der Koran das ultimative, die ewige und die ungeschaffenen Worte Allahs, des Höchsten sind.

Trotzdem scheinen viele der Verse im Koran NUR für die Bequemlichkeit des Propheten Muhammad offenbart worden zu sein und beinhalten sogar scheinbar unbedeutende oder private Haushaltsangelegenheiten, die auch ohne die Beteiligung Gottes gelöst werden könnten.

Hier ein Beispiel. Eine Gruppe seiner Gefährten kam zu ihm nach Hause und sie blieben bei Ihm zu lange, aber es war ihm peinlich, ihnen zu sagen, dass sie gehen sollten, also beschloss Allah selbst, sie wissen zu lassen, das sie nach Hause gehen müssen!

“O die ihr glaubt, tretet nicht in die Häuser des Propheten ein – außer es wird euch erlaubt – zu(r Teilnahme an) einem Essen, ohne auf die rechte Zeit zu warten. Sondern wenn ihr (herein)gerufen werdet, dann tretet ein, und wenn ihr gegessen habt, dann geht auseinander, und (tut dies,) ohne euch mit geselliger Unterhaltung aufzuhalten. Solches fügt dem Propheten Leid zu, aber er schämt sich vor euch. Allah aber schämt sich nicht vor der Wahrheit. Und wenn ihr sie um einen Gegenstand bittet, so bittet sie hinter einem Vorhang. Das ist reiner für eure Herzen und ihre Herzen. Und es steht euch nicht zu, dem Gesandten Allahs Leid zuzufügen, und auch nicht, jemals seine Gattinnen nach ihm zu heiraten. Gewiß, das wäre bei Allah etwas Ungeheuerliches.”(Sure 33, Vers 55)

Das ist interessant. Gott selbst kommt zu seiner Rettung, um den Gästen Mohammads zu sagen, dass sie nach Hause gehen sollen?

Schauen wir uns nun dieses nächste Beispiel an, die zweite Frau des Propheten Mohammed, Sawda, Biografie Sawda bint Zamʿa  war eine dicke Frau, und sie wurde alt. Sawda bekam Angst, dass der Prophet Muhammad sich von ihr scheiden lassen könnte (weil sie im Vergleich zu der jungen und schönen Aisha und einigen seiner anderen Frauen weniger attraktiv und älter war), also sagte sie dem Propheten Muhammad, dass sie ihre Nacht mit ihm aufgeben würde. Der Prophet Muhammad pflegte mit jeder seiner Frauen eine Nacht zu verbringen, damit er ihr Ehemann blieb und weiterhin materiell für sie sorgen kann.

Überlieferung: 
“Sawdah befürchtete, dass der Prophet (ﷺ) sich von ihr scheiden lassen würde, also sagte sie: “Scheide mich nicht, sondern behalte mich und gib Aisha meinen Tag.” Also tat er es, und das Folgende wurde offenbart: “….so ist es keine Sünde für sie (beide), sich in Frieden zu einigen; denn friedliche Einigung ist besser….(Sure 4: Vers 128). Also, worin sie auch immer zustimmen, um Frieden in etwas zu machen, dann ist es erlaubt.”

 

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QUELLE: SUNNAH.COM

Über den letzten großen Prophet Muhammad, der freundliche, ehrenwerte, edle Ehemann und Mann Gottes, würden wir natürlich nicht sagen, dass er ihr niemals ihre Nacht wegnehmen und sich nie von ihr scheiden lassen würde. Jedoch hat er sich von ihr Scheiden lassen und stattdessen mit der jungen, hübschen Aisha zu schlafen und keine Zeit mit Sawda zu verbringen, da sie eine unattraktive alte Dame war, die wahrscheinlich keinen Sex brauchte oder? Scheint diese Persönlichkeit einem Propheten Gottes zu entsprechen?

Jedoch offenbarte Allah einen Vers, in dem Allah dem Propheten mitteilen ließ, das es in Ordnung sei für ihn, das zu tun:

“Du darfst zurückstellen, wen von ihnen du willst, und du darfst bei dir aufnehmen, wen du willst. Und wenn du doch eine von denjenigen begehrst, die du abgewiesen hast, dann ist das für dich keine Sünde. Das ist eher geeignet, daß sie frohen Mutes, nicht traurig und daß sie alle mit dem zufrieden sind, was du ihnen gibst. Allah weiß, was in euren Herzen ist. Allah ist Allwissend und Nachsichtig.”(Sure 33, Vers 51)

Weil dass aber unfair erscheint, wollte Gott(oder Mohammed) sicherstellen, dass niemand denkt, dass dies gegenüber Sawda eine unfaire Handlung ist. Einen anderen Sinn würde sonst diese Überlieferung nicht machen.

Aisha selbst fand das sehr interessant, dass Allah Dinge zu Gunsten des Propheten Mohammed offenbart hatte:

Aisha berichtet: Ich schaute auf jene Frauen herab, die sich Allahs Apostel hingaben, und ich sagte immer:“Kann sich eine Frau (einem Mann) hingeben?” Aber als Allah offenbarte: “Du darfst zurückstellen, wen von ihnen du willst, und du darfst bei dir aufnehmen, wen du willst. Und wenn du doch eine von denjenigen begehrst, die du abgewiesen hast, dann ist das für dich keine Sünde. Das ist eher geeignet, daß sie frohen Mutes, nicht traurig und daß sie alle mit dem zufrieden sind, was du ihnen gibst. Allah weiß, was in euren Herzen ist. Allah ist Allwissend und Nachsichtig.”(33.51) Ich sagte (zu dem Propheten):” Ich fühle, dass dein Herr deine Wünsche und Begierden erfüllt.”

Quelle: https://sunnah.com/urn/44660
Quelle: https://sunnah.com/muslim/17/65

Es gibt auch das offensichtliche Beispiel, dass der Prophet Muhammad eine besondere Ausnahme von Allah (Quran 33:50) erhielt, um so viele Frauen zu heiraten, wie er wollte, und dass keinem anderen Mann erlaubt war.

“O Prophet, Wir haben dir (zu heiraten) erlaubt: deine Gattinnen, denen du ihren Lohn gegeben hast, das, was deine rechte Hand (an Sklavinnen) besitzt von dem, was Allah dir als Beute zugeteilt hat, die Töchter deiner Onkel väterlicherseits und die Töchter deiner Tanten väterlicherseits, die Töchter deiner Onkel mütterlicherseits und die Töchter deiner Tanten mütterlicherseits, die mit dir ausgewandert sind; auch eine (jede) gläubige Frau, wenn sie sich dem Propheten (ohne Gegenforderung) schenkt und falls der Prophet sie heiraten will: Dies ist dir vorbehalten unter Ausschluß der (übrigen) Gläubigen – Wir wissen wohl, was Wir ihnen hinsichtlich ihrer Gattinnen und dessen, was ihre rechte Hand (an Sklavinnen) besitzt, verpflichtend gemacht haben –, damit für dich kein Grund zur Bedrängnis bestehe. Und Allah ist Allvergebend und Barmherzig.”( Sure 33: 50)

Es gibt auch die Geschichte von Zainab, und wie diese Begegnung in der Seerah(Biografiegeschichte über den Propheten) erwähnt wird. Sie war mit Zaid dem Ziehsohn Mohammads verheiratet, aber der Prophet Mohammed sah sie und verliebte sich in sie.

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Diese Geschichte wird auch in der Biographie von Mohammed von Martin Lings Martin Lings Biografie   erwähnt. Hamza Yusuf(Hamza Yusuf) sagte, er wünschte, dass Martin Lings diese Geschichte nicht in seinem Buch erwähnt hätte. Yasir Qadhi (Yasir Qadhi Biografie ) sagte auch, dass dies eine der problematischsten Geschichten und größten Kritiken gegen den Propheten Mohammed ist, die von den nicht-muslimischen Gelehrten des Islam gemacht wurden. Der Grund dafür ist, dass es so aussieht, als ob der Prophet Muhammad die Trennung zwischen Zaid und Zainab verursacht hätte.

Wie auch immer, zurück zur Geschichte, als Zaid sich von ihr scheiden ließ, verheiratete Allah sie im Himmel ohne jegliche Zeremonie, ohne Wali (männlicher Verwandter) oder Maher (die eheliche Morgengabe), und so marschierte der Prophet Mohammed direkt in ihr Haus, obwohl sie nicht den Hijab trug oder aber akkurat für die Gäste gekleidet war. Der folgende Hadith spricht zusammengefasst darüber:

“Anas (Allah sei zufrieden mit ihm) berichtete: Als die Iddah (Wartezeit nach der Scheidung vor der Wiederverheiratung) von Zainab vorbei war, sagte Allahs Gesandter (möge der Friede mit ihm sein) zu Zaid, Ihn(den Propheten) bei ihr zu erwähnen. Zaid ging weiter, bis er zu ihr kam und sie ihr Mehl fermentierte. Er (Zaid) sagte: Als ich sie sah, fühlte ich in meinem Herzen eine Vorstellung von ihrer Größe, so sehr, dass ich sie nicht sehen konnte (einfach für die Tatsache), dass Allahs Gesandter (möge Friede sei mit ihm) eine Erwähnung ihrer gemacht hatte . Also wandte ich ihr meinen Rücken zu, und ich drehte mich um und sagte: “Zainab, Allahs Gesandter (möge der Friede mit ihm sein) hat mich mit einer Botschaft an dich gesandt. Sie sagte: “Ich tue nichts, bis ich den Willen meines Herrn erbitte. So stand sie an ihrem Ort der Anbetung und der (Vers) des Quran (in Bezug auf ihre Ehe) wurde offenbart, und Allahs Gesandter (Friede sei mit ihm) kam ohne Erlaubnis zu ihr.”
Quelle: https://sunnah.com/muslim/16/105

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Zainab prahlte sogar damit, wie Gott sie verheiratet habe. Mohammad war einfach sofort mit ihr verheiratet und ging in ihr Haus!

Zainab bint Jahsh pflegte sich vor den anderen Frauen des Propheten zu rühmen und sagte: “Allah hat mich aus dem Himmeln(oder himmlische Welt) mit ihm verheiratet.” Und der Vers des Hijab wurde über sie offenbart.

Einige der Gelehrten prahlen sogar damit, dass dem Propheten Muhammad irgendeine Frau gegeben wurde, die er wollte, unverheiratet oder sogar verheiratet.

Ein weiteres Beispiel, wie Allah sich einmischte und Mohammed bei seinen Eheproblemen half, ist, als Aisha und Hafsa sich gegen ihn zusammentaten und dann Allah offenbarte, dass er alle durch bessere Frauen ersetzen wird, wenn sie sich nicht benehmen:

Als der Prophet einer seiner Gattinnen eine Mitteilung im geheimen anvertraute. Als sie sie dann kundtat und Allah es ihm offen darlegte, gab er (ihr) einen Teil davon bekannt und überging einen (anderen) Teil. Als er es ihr nun kundtat, sagte sie: „Wer hat dir das mitgeteilt?“ Er sagte: „Kundgetan hat (es) mir der Allwissende und Allkundige.“
Wenn ihr beide euch in Reue zu Allah umkehrt – so werden eure Herzen sich ja (der Aufrichtigkeit) zuneigen –\.. Und wenn ihr einander gegen ihn beisteht, so ist Allah sein Schutzherr; und Ğibrīl, die Rechtschaffenen von den Gläubigen, und die Engel werden darüber hinaus (ihm) Beistand sein.
Vielleicht wird sein Herr ihm, wenn er sich von euch (allen) scheidet, zum Tausch (andere) Gattinnen geben, (die) besser (sind) als ihr: muslimische, gläubige, demütig ergebene, in Reue umkehrende, (Allah) dienende und umherziehende, früher verheiratete oder Jungfrauen.
(Sure 66, Vers 3 – 5)

Ein anderes interessantes Beispiel ist, als Omar dem Propheten Muhammad Vorschläge machte und dann auf “wundersame Weise” Allah” das Gleiche offenbarte. Omar pflegte sich öffentlich zu rühmen, wie Allah in diesen Angelegenheiten “mit ihm übereinstimmte”.

Umar sagte:
Mein Herr stimmte mir in drei Dingen zu:

1. Ich sagte: “O Allahs Gesandter (ﷺ), ich wünschte, wir würden den Standort von Abraham als unseren Gebetsort nehmen (für einige unserer Gebete). So kam die göttliche Inspiration: Und als Wir das Haus zu einem Ort der Einkehr für die Menschen und zu einer Stätte der Sicherheit machten und (sagten): „Nehmt Ibrāhīms Standort als Gebetsplatz!“ Und Wir verpflichteten Ibrāhīm und Ismāʿīl: „Reinigt Mein Haus für diejenigen, die den Umlauf vollziehen und die sich (dort) zur Andacht zurückziehen und die sich (vor Allah) verbeugen und niederwerfen.“(Sure 2, Vers 125)

2. Und in Bezug auf die Verschleierung der Frauen sagte ich: “O Allah’s Messenger (ﷺ)! Ich wünschte, du hättest deinen Frauen befohlen, sich vor den Männern zu verstecken, weil gute und schlechte mit ihnen reden. «So wurde der Vers der Verschleierung der Frauen enthüllt.

3. Sobald die Frauen des Propheten (ﷺ) eine Einheitsfront gegen den Propheten (ﷺ) geschlossen hatten, sagte ich zu ihnen: “Es kann sein, dass er (der Prophet) sich von euch allen scheiden läßt. “Vielleicht wird sein Herr ihm, wenn er sich von euch (allen) scheidet, zum Tausch (andere) Gattinnen geben, (die) besser (sind) als ihr: muslimische, gläubige, demütig ergebene, in Reue umkehrende, (Allah) dienende und umherziehende, früher verheiratete oder Jungfrauen.(Sure 66, Vers 5).
Quelle: https://sunnah.com/bukhari/8/53

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Es gibt natürlich noch andere Beispiele, besonders in Bezug auf die muslimische Gemeinschaft, aber diese obigen Beispiele zeigen, wie die Offenbarung des Quran dem persönlichen Individuum Mohammeds sehr zugute kam und ihm Autorität in einer Art und Weise verlieh, die niemand sonst hatte.

 

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